Welche Tiere pflegen wir?

 

Grundsätzlich jede Art kleiner Säugetier-Wildtiere wie Mäuse, Siebenschläfer, Eichhörnchen, Kaninchen, Feldhasen, aber auch Tauben aller Art und diverse kleine Wasservögel wie Rallen und Enten etc ....

Da wir Privatpersonen sind, haben wir natürlich keine unendlichen Aufnahmekapazitäten, da wir alles privat finanzieren, und auch nur eine begrenzte Volierenanzahl.

Wir haben leider überhaupt keine dauerhafte Unterbringungsmöglichkeit für größere Tiere, da wir privat pflegen. Ein "Vereinsheim", zooartige Großgehege oder ähnliches besitzen wir nicht. Wir nennen Ihnen auf unserer Homepage aber Kontaktadressen für Personen, die größere Wildtiere pflegen und für diese auch Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung haben, wie z. B. für Füchse und Rehe. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an die auf unserer Startseite "Willkommen" aufgeführten Stellen und bringen Sie Ihr Fundtier nach Absprache mit diesen Pflegestellen schnellstmöglich dorthin.

Für uns als Private ist die Begrenzung auf Hilfe für kleine Wildtiere nicht zuletzt auch eine Geldfrage, denn unsere Mittel sind leider nicht unerschöpflich und Spenden sind extrem rar. Wir müssen uns daher auf unsere kleinen Säugetierarten, Tauben und kleinen Wasservögel beschränken.

 

Abgemagerter Siebenschläfer, wieder aufgepäppelt, wurde mit Geschwisterchen in einem Eimer im Keller gefunden

 

Ob wir Ihren Findling annehmen können, ist also auch eine Kapazitätsfrage, finanziell, räumlich und zeitlich. Sind wir zur Zeit belegt, können wir Ihnen einige weitere (auswärtige) Wildtierhelfer/innen nennen, die wir aus unserer Tätigkeit kennen. Wir handhaben die Unterbringung der Pfleglinge grundsätzlich so, dass sie zunächst vom Tierarzt und von der jeweils für diese Tierart sachkundigsten Helferin untersucht und die erste Zeit dort intensiv-versorgt werden. Dann kann eine Weiterleitung an andere Helfer/innen erfolgen, je nach Kapazität und Genesungsfortschritt des Pfleglings.

Die jungen Wilden - handaufgezogene Mäusejungs

 

Gerne dürfen auch die regionalen Tierschutzvereine Wildtierfinder an uns verweisen. Allerdings pflegen wir die Tiere nicht im Auftrag der Vereine, sondern rein privat und in eigener Verantwortung. Wir sind keine Vereins-Pflegestellen.

Die Wildtierhilfe Bamberg - Forchheim bietet unter anderem auch Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe an. Dies ist vor allem dann gegeben, wenn Finder von weit weg anrufen und wir aufgrund der  Entfernung nicht selbst helfen können. Uns erreichen Anrufe aus Hamburg, Mannheim, Garmisch etc. - hier helfen wir durch Information und versuchen über unser deutschlandweites Kontaktnetz Ansprechpartner für Sie ausfindig zu machen. Weitere Auffangstationen für Wildvögel in Ihrer Nähe finden Sie übrigens unter: www.wildvogelhilfe.org

 

Da wir 20 Jahre Erfahrung in Aufzucht und Pflege von Hauskaninchen haben, bieten wir auch hier Hilfe im Notfall an: Waisenaufzucht und Krankenpflege.

 

Kaninchen-Babys schlafen in der Hand ihrer Adoptiv-Mama

 

Türkentaube im Tannengrün

 

Kaninchen Dusty vor einigen Jahren in einem naturnah eingerichteten Außengehege

 

Feldhasen-Adoptivmutter Susanne Wicht beim Füttern mit Astorin-Kätzchenmilch

 

Kleines Kaninchengehege für Notfälle

 

Artgerechte Einrichtung eines Kaninchengeheges


Wir haben auch eine Sittich- und Papageienfreundin unter uns, welche im Notfall auch mal einen zugeflogenen Sittich oder Papagei aufbewahren kann, bis sich sein Eigentümer findet.

Fundhunde können wir bei uns leider nicht unterbringen, da es uns an räumlichen Voraussetzungen fehlt. Hier können wir nur auf andere Einrichtungen verweisen.

Für Katzennotfälle haben wir eine Helferin an der Hand, allerdings können wir keine Kosten für Fundhunde oder Fundkatzen übernehmen. Diese sind vom Eigentümer zu tragen. Unsere Auslagen müssen vom Eigentümer erstattet werden.

Wir weisen darauf hin, dass wir selbst aus Kosten- und Zeitgründen keine weiteren Transportstrecken fahren können.  Unser Tierrettungsfahrzeug ist aus Kosten- und Zeitgründen auf Stadt und Landkreis Bamberg beschränkt, mit ganz wenigen begründeten Ausnahmen aus Nachbarlandkreisen. Darüber hinaus sind uns Fahrten leider nicht möglich.

 

Türkentaubenkind gesellt sich zur herbstlichen Fensterbrett-Deko

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser total süßes Muttersöhnchen Baby-Iltis Theo Dorant bei seinem Schläfchen nach der Milchmahlrzeit

Wir benötigen für ihn Katzenfutterspenden, am liebsten kleine Bröckchen mit Jelly oder Soße!

 

 

 

 

 

 

Wacholderdrosselkind

 

WICHTIG: Wir benötigen dringend Spenden für die benötigten Futtermittel und die entstehendenTierarztkosten! Wir erhalten keinerlei staatliche oder kommunale Fördermittel, sondern müssen alles vom privaten Einkommen finanzieren! Bitte helfen auch Sie mit, dass hilflos aufgefundene Wildtiere im Notfall eine gute Versorgung erhalten können. Im Moment ist Babytier-Hochsaison und hilflose Waisen warten auf schnelle und professionelle Hilfe.

Wir können jedes Monat nur so viele Tiere annehmen, wie unser eigenes Geld und die wenigen eingehenen Spenden ausreichen. Darüber hinaus sind Annahmen nicht möglich. Wir können mehr tun, wenn wir mehr Unterstützung erhalten - aus der Politik, von den Unternehmern und Bürgern.

Über Möglichkeiten, wie und wo Sie spenden können, dürfen Sie sich gerne hier informieren:

 

http://wildtierhilfe-bamberg.npage.de/spendenkonto-fuer-ihre-geldspende.html

 

Bitte sehen Sie auch unter "Wir suchen dringend..." nach, dort finden Sie eine Liste der benötigten Futtermittel, welche bei Dehner in Bamberg oder bei Fa. Fumy in Höchstadt an der Aisch erhältlich sind. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Futtermittel für unsere Pfleglinge kaufen und an der  Kasse für uns abgeben könnten.

 

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Siebenschläferkind knabbert an seiner Leibspeise, einem Apfelstückchen

 

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Krankes Rehkitz

 


Wir selbst haben leider keine Großtiergehege und auch kein Mardergehege. Wir würden uns aber freuen, wenn jemand in unserer Nähe mit entsprechenden Möglichkeiten bereit ist, uns die größeren Wildtiere und Marder zur Pflege abzunehmen. Die erforderliche Sachkunde und die Bereitschaft, für die anfallenden Futter-, Tierarzt- und Gehegekosten der übernommenen Pfleglinge selbst aufzukommen, muss allerdings vorhanden sein. Wir tragen die Kosten die von uns aufgenommenen Pfleglinge ebenfalls selbst vom privaten Einkommen.

 

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Verwaistes Baby-Schwänchen, gebracht von einem Jäger, der Mitleid hatte (siehe unsere Tiergeschichten)

 

Spatzenbabys in ihrem Ersatz-Nest, einem Puppenmützchen


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Junge Hauskaninchen, Handaufzucht

 

Ihre Findlinge werden gepflegt von: Susanne Wicht, Monika Füllgraf, Petra Rzymianowitz, Carmen Starrach, Kerstin Zeitler und Katja Bogner

Die Annahme von Tieren erfolgt grundsätzlich kostenfrei. Jedoch können wir nur so lange Tiere aufnehmen, wie unser eigenes Privateinkommen hierfür ausreicht.

 

Wir möchten nicht, dass ein Wildtier unversorgt bleibt und darben muss, weil ein Finder aufgrund eigener Bedürftigkeit nicht für Kosten aufkommen kann, oder weil er das Geld nicht ausgeben will. Deshalb suchen wir tierliebende Menschen, die uns helfen, den Wildtieren in Not helfen zu können. Nicht jeder Finder möchte Geld für die Wildtiere in Not ausgeben. Umso dringlicher ist es, dass wir Menschen finden, die uns durch Kostenbeteiligung und Spenden unterstützen.

Sie können, wenn Sie möchten und es sich leisten können, gerne freiwillig Futter- oder Tierarztkosten für Ihren Pflegling übernehmen. Wir freuen uns sehr über jede Kostenbeteiligung, weil wir unsere Hilfe privat finanzieren und unser Einkommen leider limitiert ist.

 

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Babyfeldhase

 

 

Junge Rabenkrähe wartet auf ihre Eltern

                     


Igele schläft


Mäusebabys ohne Mutter fand ein kleines Mädchen in Lichtenfels -  unser Fahrer Manni holte sie

umgehend ab und rettete ihnen so das Leben

 

ACHTUNG: Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass wir keine sicheren Unterbringungsmöglichkeiten für giftige Exoten wie Giftspinnen, Skorpione oder Giftschlangen haben. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre zuständige Naturschutzbehörde oder an die Polizei. Wir selbst können giftige Exoten daher weder einfangen noch zum Tierarzt bringen noch in Pflege nehmen.

 

Handyschnappschuss von Füchsla Foxy bei ihrem ersten Freilassungsversuch, Aufnahme: Winkler, mit freundlicher Genehmigung von Familie Winkler, Copyright:Winkler